ABC zum Vereinsleben

A

Abmeldungen /
Abzeichen /
Adressen /
Aufnahmeantrag /
Ausbildungskonzept /
Aushang /
Ausweis

B

Bezahlen /
Brustschwimmen

E

Ehrenamt /
Erreichbarkeit

F

Ferien /
Folgegruppen

H

 Homepage

I

Information

M

Mütze

S

Schwimmbekleidung /
Schwimmunterricht /
Sportärztliche Untersuchung

T

Trainerwünsche

U

Uhren, Schmuck

V

Vereinsregeln für den Schwimmbetrieb im Aqualip

W

Weitergabe der Schwimmer /
Wettkämpfe /
Wettkampfangebot /
Wettkampfbetreuung /
Wettkämpfe und Doping /
Wettkampf-Lizenzierung /
Wettkampfmeldungen /
Wettkampf-Packliste /
Wettkampf-Startrechtwechsel /
Wettkampfbestimmungen /
Wie lange dauert es, bis ich ein Schwimmer bin?

Abmeldung

Mehrmals in der Woche zum Training, Wettkämpfe mitmachen? Ist es doch nicht das Richtige für dich bei uns?

Satzung § 6: Ausscheiden von Mitgliedern
Das Ausscheiden eines Mitglieds ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen und kann jeweils nur zum Ende eines Kalendervierteljahres erfolgen. Die Beiträge sind bis zu diesem Zeitpunkt zu entrichten.
Abmeldungen benötigen wir schriftlich zum Quartalsende.

Im lippischen Raum gibt es durchaus andere Möglichkeiten, im Wasser aktiv zu werden:

  • DLRG – die vier Stilarten sind hier nicht die Hauptsache, Retten lernen ist das Ziel
  • Wasserball in Hiddesen – für Schwimmer, die den Ball lieben
  • Schwimmen im SV Blomberg – einmal in der Woche in geselliger Atmosphäre
  • vielleicht bietet deine Schule eine Schwimm-AG an

Wir können nur einen Teil zur lippischen Schwimm-Landschaft beitragen.
Jeder sucht sich bitte das für ihn passende Angebot heraus.

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Abzeichen

Die Kinder in unseren Schwimm-Lern-Gruppen legen je nach persönlichem Fortschritt die Bedingungen für das Seepferdchenabzeichen (Frühschwimmer) ab.

In den folgenden Gruppen tragen die Trainer die Ergebnisse der Trainingstests zum Ausdauerschwimmen (5 min gesteigert bis 30 min), zum Gleiten, zum Tauchen und 25 m Schnellschwimmen in ein kleines Schwimmbuch der DSV-Jugend ein.

Weitere Abzeichen werden i.d.R. im Schulsport angestrebt. Wir haben unsere Wettkämpfe.

An der Aqualip-Kasse können alle Stoffabzeichen gegen Vorlage des Schwimmausweises gekauft werden.

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Adressen

Eine Vereinsadressenliste aller Schwimmer verteilen wir in unregelmäßigen Abständen für Verabredungen und für Fahr-Absprachen.

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Aufnahmeantrag

Wir bitten um Rückgabe des Antrages vor der 2. Stunde.
Erst bei Vorlage des komplett ausgefüllten Aufnahmeantrages wird der Versicherungsschutz für die/den Aktive/n wirksam. Kinder ohne Aufnahmeantrag dürfen wir nicht teilnehmen lassen.

Bitte beachtet, dass ihr mit der Abgabe des Aufnahmeantrages folgenden Punkten zustimmt:

  • Mit der Speicherung und Verarbeitung von Daten nach dem Datenschutzgesetz sowie der Herausgabe der Adresse innerhalb der Gruppe zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften und der Förderung der Kontaktaufnahme der Kinder/Aktiven, bin ich einverstanden.
  • Über Erkrankungen/Beeinträchtigungen (z.B. chronische Infektionskrankheiten, Herzfehler, Ohrröhrchen) informiere ich die sportliche Leitung/Vorstand.
  • Eine Startberechtigung Schwimmen (ID-Nummer, DSV) liegt für keinen anderen Verein vor. Ist dies nicht der Fall, muss der Startrechtwechsel auf eigene Kosten durchgeführt werden.
  • Vereinsbeitrag für Aktive pro Monat (der Einzug für drei Monatsbeiträge erfolgt zu Quartalsbeginn im voraus):
    Kind/Schüler € 9,-    Erwachsener € 11,-     Familien € 20,-
    Förderbeitrag pro Monat € 4,50 - jeder Beitrag ist willkommen
  • Besondere Beiträge ziehen wir per Lastschrift ein
    - Grundlagenbereich (Schwimm-Lern-Gruppen und Gruppen, die einmal pro Woche trainieren): einmalig € 20,-
    - Trainingsbereich: Direkt an den Deutschen Schwimmverband leiten wir die Gelder weiter für die vorgeschriebene
    - ID-Card (ab 8 Jahre/einmalig € 10,-) und die
    - Jahres-Lizenzierung (ab 10 Jahre/jährlich € 12,-)
    Damit werden auch die Anti-Doping Bestimmungen (www.nada-bonn.de) anerkannt.
  • Eine sportärztliche Untersuchung ist jährlich auf eigene Kosten beizubringen.
  • Die Satzung habe ich erhalten bzw. auf der Homepage www.sv-detmold.de einsehen können und erkenne diese hiermit an.

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Ausbildungskonzept

Trainer und Co-Trainer erstellen ihre Übungspläne nach einem vorgegebenen Rahmenplan.
Grundsätzlich werden bei uns alle Aktiven gleichmäßig in den vier Stilarten mit Starts und Wenden ausgebildet. Die Bevorzugung bestimmter Schwimmarten wird - wenn überhaupt - erst in der ersten Mannschaft gefördert.

Das Übungssystem hat einen spiralförmigen Aufbau.
Nach ca. zwölf Wochen wiederholen sich die Übungsinhalte auf einem höheren Niveau.
Neben dem reinen "Bahnenschwimmen", das zur Erlangung der Grundlagenausdauer unumgänglich ist, werden durch einen hohen Anteil an koordinativen Übungen Verbesserungen der Technik, der Beweglichkeit, der Rhythmisierung und der Reaktionsfähigkeit erreicht.

Dies alles ist eine langjährige Entwicklung, die nie geradlinig verläuft.
Immer wieder gibt es "Lernplateaus" bzw. Tiefpunkte, aber auch extrem rasche Entwicklungen. Damit umgehen zu lernen und trotzdem unbeirrt seine Leistungsbereitschaft zu zeigen, ist ein großes Ziel im Wettkampfsport.

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Aushang

Im Eingangsbereich des Aqualip hängt unser großer Schaukasten.
Bitte informieren Sie sich hier über wichtige und aktuelle Themen.

In der Schwimmhalle erfolgen die aktuellen Aushänge für die Aufbau- und Trainingsgruppen:
- Wettkampfankündigungen
- Wettkampfanmeldungen
- Meldelisten
- Adressenlisten
- Bestelllisten
- Ergebnislisten
- ...

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Ausweis

Nach Abgabe der Anmeldung bekommst Du Deinen Vereinsausweis, bitte klebe ein Bild von Dir hinein und gib uns deinen Ausweis unterschrieben zurück.
Wir laminieren den Ausweis dann wasserfest.

Ausweis vergessen oder verloren, gewaschen; noch keinen Ausweis erhalten?
Du kannst einfach zum Training kommen, die Kassiererin gibt Dir jedoch keinen Schlüssel (Schrank mit jemand anderem teilen), bei Deinem Trainer holst du dir einen EINMAL- oder einen neuen Ausweis.
Damit kommst Du auch wieder raus.

Andere Regelungen (Trainer nach vorne rufen lassen ...) sind nicht angebracht, zumal wir am Beckenrand alle Hände voll zu tun und die Aufsicht haben.

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Bezahlen

Wir sind vor allem Übungsleiter für unser Schwimmer am Beckenrand, also müssen alle Bankgeschäfte möglichst reibungslos und schnell abgewickelt werden.

Deshalb bezahle bitte

  • immer passend und
  • gib den kleinen roten Bezahlrückgabezettel oder das Geld in einem Briefumschlag mit Namen ab.

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Brustschwimmen

Das Brustschwimmen ist die technisch anspruchsvollste Schwimmart.

Trotzdem ist es leider immer noch die Stilart, die in vielen Schwimmkursen als erste und einzige Schwimmart angeboten wird.
Mit den entsprechenden Folgen.
Auch Kinder, die bei uns gelernt haben, weisen folgende Ausführungen auf: "Schere"; ungleicher Beinschlag, d.h. das rechte Bein führt nicht genau spiegelbildlich aus, was das linke Bein tut; spitzer Fuß.

In den Trainingsgruppen hören sie dann: "Damit kannst du keinen Wettkampf schwimmen!" Natürlich geben wir und andere uns Mühe, dem Kind "richtiges" Schwimmen beizubringen (niemand wird Fehlerhaftes beibringen wollen); nur klappt die Umsetzung manchmal nicht. Eine Korrektur kann nach unserer Erfahrung erst erfolgen, wenn der Aktive dies auch aktiv will. Das ist meist der Fall, wenn das Kind schon auf einigen Wettkämpfen dabei war und gerne alles schwimmen möchte. Wir sagen dann: "Schwimm erst einmal keine Brustbeine im Training". Wir wollen so eine Art "Verlernsituation" schaffen und gleichzeitig die anderen Schwimmarten in den Vordergrund rücken. Dann beginnen wir mit Übungen zum gleichseitigen Spüren der Beine; diese Umlernphase stellt hohe Anforderungen und kann durchaus länger als ein halbes Jahr dauern. Geduld ist hier wirklich gefragt. Aber allen macht der Erfolg nach dieser mühevollen Arbeit viel Freude und erfüllt die Schwimmer mit Stolz.

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Ehrenamt

So genannte Ehrenämter sind bei uns (wie sicherlich üblich) Aufgaben, die von ganz verschiedenen Personen übernommen werden. Dafür bekommt niemand Geld und auch sonst keine Vergünstigungen.

So arbeitet der gesamte Vorstand ehrenamtlich, alle Betreuungen bei Wettkämpfen und auch anderen Veranstaltungen sind ehrenamtlich, unser Sportarzt untersucht unsere Schwimmer ehrenamtlich, unsere Kampfrichter stehen ehrenamtlich ganze Tage am Beckenrand, Helfer sind ehrenamtlich bei Wettkämpfen als Läufer, Protokollführer usw. unterwegs; jedes Telefonat und Gespräch geschieht in unserer Freizeit und ist ehrenamtlich.

Da sind viele fleißige Hände dabei.
Wir tun dies gerne!
Wir tun dies, weil wir unsere Aufgabe mögen und für sinnvoll erachten.

Und das gibt es auch: Wir können irgendetwas nicht, wir haben nicht jedes Detail schriftlich vorliegen oder mündlich mitgeteilt, wir waren an unserer Zeitgrenze - auch unser Tag hat nur 24 Stunden. Was uns und natürlich allen Schwimmern hilft: bieten Sie ihre Unterstützung dort an, wo was fehlt.

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Ereichbarkeit

Telefonische oder persönliche Erreichbarkeit:
Der Vorstand kann immer erreicht werden; unsere Telefonaufnahmebänder und e-mail-Postkästen sind bereit für jede Nachricht oder Nachfrage.

Unsere meist jugendlichen Trainer sollen bitte nicht per Telefon angerufen werden, da sie einen großen persönlichen Einsatz leisten und sie selbst und ihre Familien ihr Privatleben haben sollen.

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Ferien

In den Schulferien (Sommer-, Herbst,- Weihnachts- und Sommerferien) sowie an Feiertagen findet kein Vereinstraining statt (Vorgabe des Aqualip-Betreibers).

An den je nach Schule verschieden gelegten fReien Schultagen, die aber Kein Feiertag sind, findet unser Training immer statt.

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Folgegruppen

Für die Folgegruppe schlagen die Trainer ihre Schwimmer vor. In den Trainersitzungen werden die Weitergaben besprochen. Der Schwimmer erhält einen Zettel mit der Information, wer sein neuer Trainer ist und wann seine Übungszeiten sind.
Die Gruppen sind leistungsorientiert ausgerichtet; die Trainer und Trainerassistenten organisieren die Weitergabe so, wie sie meinen, dass der Schwimmer am besten seine Fähigkeiten entwickeln kann.

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Homepage

Unsere Internetseite ist neben dem Aushang im Aqualip unser Hauptinformationsangebot für Euch.

Hier berichten wir über aktuelle Wettkämpfe und Aktionen, haben so allerlei Informationen zusammengetragen und die Geschichte unseres Vereins dargestellt.

Wer Kontakt aufnehmen möchte, tut dies über unsere Vereins-E-Mail-Adresse und wer Beiträge veröffentlichen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

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Informationsaustausch

Eben mal kurz vor, während oder gleich nach den Übungsstunden ist es uns Trainern nicht möglich, Fragen zu beantworten.
Denn zwischen "Tür und Angel" möchte sich niemand abhandeln lassen, und wir wollen das auch nicht.

Am besten, ruf uns an, der Kontakt ist uns wichtig. Alles, was wir weitergeben möchten, hängen wir in unserem Aushang aus und/oder verteilen Handzettel. Über die Rückantwortzettel freuen wir uns immer.

Ganz viele Fragen und keine oder unklare Antwort gefunden?
Unserem ABC darf laufend verbessert werden - schick uns deine Frage!

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Mütze

Die 3 M: Mütze Muss Mit.

Ab Herbst bis Ostern gehört nach dem Training eine Mütze auf den Kopf.
Das ist eine Schwimmer-Grundregel!

Die Hauptursache für Schwimmererkältungen ist das Herumstehen,-gehen und -laufen mit ungenügend getrockneten Haaren und Ohren. Auch nach dem Fönen bleibt eine Restfeuchte am Kopf.

Schwimmbekleidung

Zunächst benötigt jede aktive Schwimmerin einen Schwimmanzug, möglichst mit fest gekreuzten Trägern.
Ein aktiver Schwimmer braucht eine Schwimmhose mit Band im Bündchen (wie das Schleifebinden funktioniert, zeigen unsere Übungsleiter).

Jegliche Schwimmbekleidung sitzt eher fest, in keinem Fall locker schlabberig - Boxershorts und ähnliche Aggregate bleiben zu Hause!
Damit macht man sich im Schwimmsport höchstens lächerlich und ist ständig mit dem Zurechtziehen der Bekleidung beschäftigt.

Anzug wie auch Hose halten etwa ein Jahr, dann sind die schönen Stücke ausgeleiert und können doppelt übereinander angezogen noch zum Einschwimmen bei Wettkämpfen und zum Training getragen werden. Das machen alle so.

Aktive, deren Haare länger als 5 cm sind, benötigen eine Sport-Schwimmkappe (also nicht Omas Rüschenmodell!).
Diese haben wir vorrätig; für € 4,- kann sich jeder eine Kappe aussuchen.

Für lange Haare ist es empfehlenswert, diese vorab zu einem Zopf zu binden und mit Zopfgummi (ohne spitze Teile) zu sichern, dann passen die Haare besser unter die Kappe. Wir helfen beim Aufsetzen der Kappe.

So kann jeder nach dem Tauchen oder Springen etwas sehen und braucht nicht erst alle Haare aus dem Gesicht zu wischen. Zöpfchen ohne Kappe sind keine Alternative, da sie nach einiger Zeit aufgehen.
Klar, auch Jungs tragen eine Schwimmkappe, wenn die Haare länger sind - es gibt da ganz schicke Modelle.

Chlorbrillen sollten von sicheren Schwimmern und Tauchern benutzt werden.
Für Anfänger sind sie nicht geeignet, da die Kinder dann mehr mit der Brille als mit Schwimmen beschäftigt sind.
Chlorbrillen sitzen recht eng und ergeben schon mal rote Ränder um die Augen. Eine Chlorbrille muss dem Gesicht angepasst sein, deshalb gibt es Brillen in unterschiedlichen Größen; wir haben Brillen da und passen diese auch gerne an.

Wer sich eine Chlorbrille zulegt, sollte diese vorher anpassen und z.B. durch Tauchgänge im Waschbecken oder in der Badewanne testen. Eine Anpassung im Training ist extrem störend für alle.
Es gibt auch Chlorbrillen mit Dioptrien-Gläsern. Weil diese sehr teuer sind, nehmen die Brillenträger eine etwas verschwommene Sicht einfach in Kauf.

Gut sind noch Badeschlappen (für Wettkämpfe zwingend erforderlich!) und natürlich ein Handtuch.

Seit dem Jahr 2006 gibt es auch wieder Vereinstrainingsanzüge.

Ständig vorrätig haben wir neben den oben genannten Badekappen und Schwimmbrillen auch Schwimmanzüge bzw. Schwimmhosen mit und ohne Vereinsaufdruck.

Sammelbestellungen gibt es jeweils zu den Bezirksmeisterschaften (OWL), dort treffen wir auf unsere Bekleidungsfirma und bringen die gewünschten Sachen mit. (Zettel mit Namen, Größe, Form und Farbe); wir hängen ab und zu auch ein Angebot in der Halle aus.

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Schwimmunterricht

Für unsere Schwimm-Anfänger benötigen wir eine Voranmeldung, die Kinder werden telefonisch eingeladen.

Wassergewöhnung steht hier ganz vorne an. Tauchen die Kinder schon gerne?
Unser Ziel ist es, dem Kind einen natürlichen Umgang mit dem Wasser zu vermitteln.
Mit Übungen zum Tauchen, Springen, Gleiten und Atmen kann das Kind Wasser erfahren und ergreifen.
Den Auftrieb spüren die Kinder, wenn sie als Seestern oder Bleistift auf dem Wasser liegen; für den Antrieb zeigen wir eine Paddelbewegung der Beine. Im Rahmen einer breit angelegten Schwimmausbildung werden Ansätze für das Kraul-, Rücken- und Brustschwimmen sowie die Delphinwelle angeboten.
Die "Wohlfühlbewegung" wird ausgefeilt und koordiniert, häufig ist dies die Rückenlage. Nach einiger Übung schwimmt das Kind seine ersten 25 m.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei dem Seepferdchenabzeichen um ein FRÜH-Schwimmerabzeichen und nicht um ein  FREI-Schwimmerabzeichen handelt. Das Seepferdchenkind braucht unbedingt noch Begleitung und wird auch nicht ständig seine persönliche olympiareife 25-m-Leistung wiederholen.

Was können Sie tun?
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, gehen Sie mit ihrem Kind mal planschen - nicht schwimmen!
Drängen Sie nicht, dass Ihr Kind alle Übungen vorzeigt, die es bei uns gemacht hat. Toben Sie oder lassen Sie ihr Kind einfach nur im Wasser sein. Es wird mit der Zeit eigene Ideen entwickeln und genau die Übungen machen wollen, die es für sein Wassergefühl benötigt.

Enttäuschung vorprogrammiert?
Jetzt wollen Sie aber endlich mit ihrem Kind zum "Schwimmen" gehen, vielleicht gehen sogar Opa und Oma mit und wollen alles anschauen. Sie sind extra in ein riesiges Badeland gefahren, wo es einfach mehr Möglichkeiten gibt und ... Ihr Kind sitzt am Rand und weint.
Das Tolle, das Schöne, das Neue - nichts zu machen. Ihr Kind geht nicht in das komische runde Becken, in Wellen will es schon gar nicht schwimmen und die vielen Strudelblasen machen ihm Angst.
Ihr Kind ist überfordert. Ein Besuch im Detmolder Bad hätte genügt; hier ist die bekannte Treppe, unsere Bahn.

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Sportärztliche Untersuchung

(9/08) s.a. Aufnahmeantrag und Info-Blatt zur Sportäztl. Untersuchung

Die Sportärztliche Bescheinigung (außer Wassergymnastik) bringt jährlich jeder Aktive auf eigene Kosten bei.

Der approbierte Arzt entscheidet über die Untersuchungsinhalte nach eigenem Ermessen. Es sollten keine Hinweise für chronische Infektionskrankheiten oder Herzfehler vorliegen; Ohrröhrchen dürfen nicht getragen werden.

Die schriftliche Bescheinigung der uneingeschränkten Sportgesundheit verbleibt beim Verein.

Bitte beachte, dass du ohne Sportfähigkeitsattest nicht am Wettkampf und auch nicht am Schwimmen/Training teilnehmen darfst.

Solltest du Medikamente verwenden, beachte bitte unbedingt die Anti-Doping-Liste, hier stehen alle zulässigen Medikamente und die, die du nicht nutzen darfst. (Liste der erlaubten Anwendung von Medikamenten: www.nada-bonn.dedownloads/listen

Mit dieser Regelung, richten wir uns nach der Empfehlung des Deutschen Schwimmverbandes (DSV). Diese für uns sehr aufwendige Maßnahme dient der Sicherheit unsere Schwimmer. Unsere Trainer sind haftungsrechtlich abgesichert. Darauf legt der Vereinsvorstand im Sinne seiner Fürsorgepflicht gegenüber Schwimmern und Übungsleitern, größten Wert.

 

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Trainerwünsche

Trainerwünsche, die jeder Aktive erfüllen kann / soll / muss:

  • komme regelmäßig
  • komme zu allen Dir angebotenen Trainingsstunden, so lernen wir uns besser kennen und ich weiß auch besser, was ich in der Trainingsstunde mit meinen Schwimmern machen kann und Du weißt, was nun dran ist
  • pünktlich ist immer richtig
  • komm mit zu den Wettkämpfen; hier lernt man sich besser kennen und Du testest, was Du schon alles kannst
  • bitte melde Dich vor der Übungsstunde ab, wenn Du mal krank bist oder zu einem Geburtstag gehst; sprich einfach auf Claudias Band (37367), das nimmt alle Nachrichten auf

Uhren und Schmuck

Schmuck, Uhren, Halsbänder:
Dies alles legst Du bitte vor dem Training ab. Damit kannst Du Dir und anderen Schwimmern unabsichtlich Verletzungen zufügen und das soll nicht sein.

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Vereinsregeln für den Schwimmbetrieb

Wir bitten Dich freundlichst um Einhaltung der Vereinsregeln für den Schwimmbetrieb im Aqualip.

Damit unterstützt Du den normalen Ablauf unseres Übungsbetriebes sehr:

  • Eintritt zum Vereinstraining ab 15 Minuten vor Beginn der Übungsstunde; bitte zeige Deinen bunten Vereinsausweis deutlich vor
  • alle Aktiven erhalten einen Schrankschlüssel und sind mit der Nummer zufrieden
  • alle kleiden sich in den Sammelumkleiden um
  • während der Vereinsübungszeiten darf der Freizeitbereich (u.a. die Rutsche) im Aqualip nicht betreten werden. Du giltst dann als Badegast, der nicht bezahlt hat und Betrüger brauchen wir nicht
  • unsere Aufsichtspflicht beginnt erst mit der Unterrichtsstunde.
  • bevor wir mit dem Unterricht beginnen, darfst Du aus Sicherheitsgründen nicht in das Wasser gehen. Dies sagen wir Dir, und Deine Eltern sagen Dir das bitte auch.

Und dann gibt es auch Regeln für Eltern als Begleiter:

  • Eltern erhalten einen rosa Begleiter-Ausweis und dürfen ihre kleinen Kinder bis zur Umkleide begleiten. Kehren Sie dann bitte wieder in die Eingangshalle zurück.
  • Eltern zeigen ihren rosa Begleiterausweis ebenfalls deutlich an der Kasse vor, dies gilt auch für das Hinausgehen.
  • Mütter begleiten bitte ihre Kinder in die Mädchenumkleide, Väter erscheinen bitte nur in der Jungenumkleide. Dabei ist es jeweils egal, ob es sich bei dem Kind um einen Jungen oder ein Mädchen handelt. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf unsere älteren SchwimmerInnen.
  • Wartende Eltern haben kein Anrecht auf Sitzplätze und Zuschauerplätze. Zuschauer lenken meist ab und winken leider ganz oft. Schauen Sie kurz um die Ecke, wenn es mal sein muss. Besser, Sie lassen sich von ihrem Kind überraschen bei einem gemeinsamen Schwimmbadbesuch; vielleicht entdecken Sie die Delphinwelle oder das Heuschreckenschwimmen auch für sich.
  • Nutzen Sie das (gute) Wetter für einen Spaziergang.
  • Das Gesundheitsamt legt folgende Hygienevorschriften fest: Betreten Sie das Bad in keinem Fall in Straßenkleidung, auch die obere Empore dürfen Sie nicht betreten.
  • Jegliche Nutzung des Bades für Begleiter ist ausgeschlossen

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Weitergabe der Schwimmer

Grundsätzlich wird die Weitergabe der Schwimmer durch die Trainer geregelt. Diese treffen sich zur Trainersitzung und besprechen dies dort.

Kriterien für eine Weitergabe sind:

  • ein Gruppenplatz muss frei sein
  • Du passt vom Alter her in die Gruppe
  • Du hat regelmäßig am Training teilgenommen und zeigst Einsatzbereitschaft
  • Du schwimmst in Deiner Gruppe immer vorne, denn Du sollst nicht "Letzter" in der neuen Gruppe sein
  • Du kannst dich vielfältig im Wasser bewegen und bist gut trainierbar
  • wie gut kannst Du alle vier Schwimmarten, die Wenden und Starts?
  • hast Du an den Wettkämpfen teilgenommen?

Wir informieren die Aktiven mit einem Handzettel über die geänderte Übungszeit, den neuen Trainer und die neue Gruppe.

Es kann sich manchmal die Situation ergeben, dass von einer Schwimmgruppe zur anderen nicht ohne Wartezeit gewechselt werden kann, da unsere Bahnenkapazität sehr eingeschränkt ist.
Den Vereinsbeitrag setzen wir für diese Zeit natürlich aus.

Die Gruppenzusammensetzung erfolgt nach Trainingsstand und Alter;
nach persönlichen Anliegen können wir uns in der Regel nicht richten.

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Wettkämpfe

Wettkämpfe sind das "Sahnehäubchen" zum Training, und man erntet hier die Früchte eines regelmäßigen Trainings.


Es ist eine schöne Sache, mit seiner Trainings-Mannschaft und dem Übungsleiter auch mal das "etwas andere Training" kennenzulernen.
"Hier schwimme ich endlich mal ganz alleine auf einer Bahn; mein Übungsleiter kann mich ganz genau anschauen.
Klar habe ich morgens ganz schöne 'Pudding-Beine' gehabt, ach ja, und Bauchweh hatte ich auch; aber wenn ich erstmal im Wasser bin, hui geht das gut, na, ob ich schnell genug für eine Urkunde war?
Aber mein Trainer strahlt mich an, dann ist es eh gut. Und morgen erzähle ich meinen Freunden, wie ich da mitgemacht habe."

Selbstbewusstsein, Motivation, Freude an der Leistung oder auch mal Umgang mit einem Misserfolg kann ein Wettkampf bieten. Der Trainer kann den Trainingszustand seiner Schwimmer überprüfen und sein Trainining entsprechend ausrichten.

Wettkämpfe sind auch ein Mannschaftserlebnis; für uns Schwimmer, die wir sonst Einzelkämpfer sind, ganz besonders wichtig.

Wettkämpfe kosten Geld; der Verein zahlt für jeden Start (wer also 50 m Brust und 50 m Rücken schwimmt, hat zwei Starts) zwischen € 3,- und 8,-, da ist es klar, dass gemeldete Schwimmer auch an den Start gehen.
Außerdem schwimmt es sich neben einer leeren Bahn ganz schlecht.
Wer dies sportlich unfair handhabt ("bei Sonnenschein bleibe ich zu Hause", "meine Oma hat Geburtstag", "keine Lust", "Pudding in den Beinen" uvm.), bezahlt seine Starts vor dem nächsten Training und denkt über einen Verbleib in unserem wettkampforientierten Verein nach.

Wer ernsthaft krank ist, sollte zwingend auch am Montag nach dem Wettkampf noch nicht am Training teilnehmen.

Eltern bei Wettkämpfen

Grundsätzlich betreut das Trainerteam alle Schwimmer.
Eltern sind Fahrer oder Helfer, wie es auf dem WK-Info-Zettel steht.
In der Halle können nicht zusätzlich zu den Schwimmern auch noch Eltern unterkommen, Sitzplätze sind für die Schwimmer reserviert (selten haben Hallen eine Besuchertribüne).

Bieten Sie Ihre Unterstützung für unseren schönen Sport an und werden Sie Kampfrichter, geben Sie uns Bescheid oder lesen Sie auf unserer Homepage über das Kampfrichterdasein nach - bitte, wir brauchen jede unterstützende Hand.
Sie haben keine Zeit, möchten unsere Arbeit aber finanziell unterstützen? Sprechen Sie mit unserer Kassenwartin.

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Wettkampf-Angebot

In den Grundlagengruppen, in denen unsere jüngsten Aktiven schwimmen, informieren die Trainer rechtzeitig über einen anstehenden internen Wettkampf.
Alle treten dann gemeinsam während der Trainingsstunde oder auch mal zu einem anderen Zeitpunkt an.

Inhalte dieser kleinen Wettkämpfe arbeiten die Trainer je nach Stand ihrer Gruppe aus:
- Wie viel Rollen kannst Du?
- Gleite so weit Du kannst.
- Schwimme stehend auf einem Brett und viele schöne Sachen mehr.
Hier darf jeder Leistung bringen; Gewinner ist jeder für sich. Angemeldet, angetreten und aufgeregt sein, alles mitgemacht haben - das ist hier die Hauptsache. Kleine Urkunden erhält jeder.
Gerne dürfen Eltern helfen.

Die Trainingsgruppen schwimmen schon "richtige" Wettkämpfe mit.

Alle Schwimmer starten bei den Stadt- und Vereinsmeisterschaften.
Die Übungsleiter laden zu den weiteren Wettkämpfen ein.

Wer genug Wettkampferfahrung gesammelt und die Pflichtzeiten unterboten hat, wird von der sportlichen Leitung zur Teilnahme an Wettkämpfen auf Bezirksebene eingeladen.

Der Wettkampfaufbau in der Entwicklung eines Schwimmers sieht dann so aus:
- kleine interne Wettkämpfe für die jüngsten Schwimmer
- Stadtmeisterschaften, Vereinsmeisterschaften und Einladungswettkämpfe in Lippe für Wettkampfneulinge
- überregionale Einladungswettkämpfe und Wettkämpfe mit Übernachtung für wettkampferfahrene Schwimmer
- Wettkämpfe auf Bezirks- und evtl. auf Landesebene für Schwimmer, die die Pflichtzeiten unterboten haben

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Betreuung

Im Normalfall werden die Aktiven auf den Wettkämpfen von ihren Trainern betreut.

Eine Betreuung einzelner Aktiver durch die Eltern ist nicht möglich, da
1. viele Eltern mit dem Ablauf eines Schwimmwettkampfes nicht vertraut sind,
2. es in den Hallen immer sehr eng ist und der Platz gerade so für die Aktiven ausreicht und
3. Wettkämpfe ganz wesentlich der Gruppenbildung dienen.

Da viele Trainer auch noch selbst Schwimmer sind, werden unsere jüngeren Schwimmer von vorab eingewiesenen Erwachsenen betreut.

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Doping

Ein merkwürdiges, wenn nicht gar überflüssiges Thema für einen Verein, dessen beste Leute derzeit in der Bezirksebene schwimmen?

Dazu zwei aktuelle Beispiele:
1) Eine Schwimmerin aus unserem Bezirk hat Asthma. Das Mittel, das sie nimmt, enthält Bestandteile, die in der Dopingliste aufgeführt sind. Sie wird bei einer Dopingkontrolle positiv getestet und trotz vorliegender ärztlicher Bescheinigung gesperrt (für Wettkämpfe und als Trainer!). Außerdem muss sie die Kosten für die Kontrolle tragen.

2) Eine talentierte Speerwerferin nahm ein erlaubtes Nahrungsergänzungsmittel (Kreatin). Beunruhigt über die Diskussion, dass Nahrungsergänzungsmittel Dopingstoffe als Verunreinigungen enthalten können, ließ sie sich vom Hersteller bescheinigen, dass die von ihr genommenen Mittel "sauber" sind.

Bei einer Dopingkontrolle wurden überhöhte Werte festgestellt.

Eine sofort vorgenommene Untersuchung des Nahrungsergänzungsmittels ergab, dass die Dopingstoffe dort enthalten waren. Der deutsche Verband sprach sie frei, da sie ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen war. Der internationale Verband sperrte sie für zwei Jahre! Ende der Karriere?

Die Fälle sollen nicht erschrecken - sie sollen nur zeigen, dass jeder, der Medikamente nimmt, in der Gefahr steht, zu dopen. Ob bewusst oder unbewusst, ist völlig egal.
Wird er/sie positiv getestet, sind die Folgen immer die gleichen: Wettkampfsperre, Tätigkeitsverbot als Trainer, Übernahme der Kosten, Ruinierung des (hoffentlich vorhandenen) guten Rufes.

Und getestet werden kann auf jedem Wettkampf!

Was ist zu tun?
Jeder Wettkampfsportler, der Medikamente nehmen muss, sollte bei seinem Arzt darauf dringen, dass nur Medikamente verschrieben werden, die sich auf der "Liste zulässiger Medikamente" befinden.
 
Die Listen und weitere Informationen (ständig aktualisiert) sind zu finden
unter Nationale Antidoping-Agentur NADA
unter www.dopingnews.de
unter www.bisp.de, Rubrik "Aktuelles", "Dopingbekämpfung"
unter www.dsb.de, Rubrik "News und Service", "Download".

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Lizenzierung

Unser Dachverband, der Deutsche Schwimmverband (DSV), hat zu Beginn des Jahres 2006 folgende Änderungen eingeführt:

1. Einmalig muss sich jeder Schwimmer über seinen Verein lizenzieren lassen, d. h.: der Aktive wird als Wettkampfschwimmer beim DSV angemeldet und erhält eine ID-Card. Die ID-Card gilt lebenslang, kostet 10 € und löst den alten Wettkampfpass ab.

2. Für das aktuelle Wettkampfjahr benötigt jeder Schwimmer eine Jahres-Lizenzierung, ansonsten darf er nicht bei Wettkämpfen antreten. Die Kosten dafür betragen 12 € im Jahr.

Da der Verein diese zusätzlichen Kosten nicht tragen kann, werden die Kosten für die ID-Card bei Antragstellung und die Kosten für die Jahreslizenz jeweils am Jahresbeginn eingezogen.

Die ID-Cards werden von der Sportlichen Leitung verwaltet und dem Schwimmer ausgehändigt, wenn dieser den Verein verlässt bzw. das Startrecht wechselt.

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Meldungen

Der Meldeablauf bei Schwimmwettkämpfen ist für Nichteingeweihte immer noch ein Mysterium.

Vorab:
Was auf gar keinen Fall geht, ist: Ohne Voranmeldung am Wettkampftag zu einem Wettkampf kommen und dort starten wollen.

Zum Ablauf:
Wir erhalten etliche Monate vor dem Wettkampf die Wettkampfausschreibung, in der alles Wichtige wie Ort, Datum, Wettkampfreihenfolge...steht. Die Ausschreibung enthält auch das Datum für den Meldeschluss, der meist etwa 3 Wochen vor dem Wettkampftermin liegt.

Und hier wird es wirklich wichtig. Bis zum Meldeschluss MUSS gemeldet sein, ansonsten kann nicht gestartet werden.

Unsere Schwimmer erhalten rechtzeitig vor dem Meldeschluss die Wettkampfzettel, auf denen sie (in Absprache mit ihren Eltern) eintragen sollen, an welchen Wettkämpfen sie teilnehmen und an welchen nicht.
Wer die Wettkampfzettel rechtzeitig wieder zurückgibt, wird gemeldet. Wer das nicht tut und auch nicht auf den Anrufbeantworter gesprochen hat, kann nicht teilnehmen.

Der Verein, der den Wettkampf veranstaltet, erstellt aus den eingegangenen Meldungen ein Meldeergebnis, in dem genau steht, wer wann startet, und schickt uns das zu.

In der Woche vor dem Wettkampf erhalten unsere Aktiven den Wettkampf-Info-Zettel, auf dem vermerkt ist:
- die Starts der einzelnen Schwimmer
- Telefonnummern für die gegenseitige Absprache
- Ort und Zeit der Veranstaltung
- Anfahrtshinweise und
- die legendäre Packliste.

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Die Packliste für Wettkämpfe

Wettkampfbekleidung in einer großen Tasche:

1. Eine Schwimmkappe trägst Du sowieso + Reservekappe, wenn die Gute mal plötzlich reißt
2. Haarband
3. Chlorbrille + Reserve, wenn das Band mal reißt; die Brille hast Du im Training schon mehrfach getragen und die sitzt beim Start
4. Du brauchst jetzt mehrere Schwimmanzüge/-hosen. Rechne selbst: Anzahl Deiner Starts + Einschwimmen.

Das hört sich erstmal viel an, aber ein Schwimmer zieht sich nach jedem Start trocken um und bleibt auch trocken - also nicht kurz vor dem Start hektisch in die nassen Sachen steigen.
Die Bekleidung ist sportgerecht - eng und nicht flatternd oder rutschend. Du wirst es selbst merken, nur so kannst Du dich auf deinen Wettkampf konzentrieren.

5. Badeschlappen - hier läuft einfach niemand mehr ohne rum, kalte und nasse Füße sind keine Wettkampfgrundlage
6. Handtücher, ein Shammy kann gute Dienste tun
7. MMM - MÜTZE MUSS MIT
8. Üblicher Waschkrams
9. Tüte für nasse Sachen
10. T-Shirt, Shorts
11. Obst (Banane), leichtes Brot, gekochte Nudeln, Saft; alles in Plastikdosen/-flaschen
12. Ein (Karten)-spiel
13. Iso-Matte (zu zweit absprechen)
14. 1 + 2-€-Münze für den Schrank (den Du Dir manchmal teilen musst)

Für einen Freibadwettkampf kommt noch folgendes dazu - da sieht es wie ein Umzug aus:
1. Trainingsanzug
2. Warme Überziehsachen
3. Sonnencreme
4. Zelt

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Startrechtwechsel

Schwimmer, die bereits Wettkämpfe geschwommen sind, müssen bei Vereinswechsel einen Startrechtwechsel durchführen.Der Schwimmverein Detmold nimmt ohne Startrechtwechsel keine Wettkampfschwimmer auf.

Kommst Du zu uns, bittest Du Deinen bisherigen Verein um die Freigabe. Die Freigabe und Deine ID-Card gibst Du der sportlichen Leitung ab, die die Formalien durchführt.
Die Gebühr (z.Z. € 35,-) für den Startrechtwechsel musst Du selbst zahlen.

Wenn Du vom SVD wechselst (Studium, Umzug, Leistungszentrum), bittest Du uns um eine Freigabe und erhältst diese zusammen mit Deiner ID-Card.
Der neue Verein nimmt den Startrechtwechsel vor.

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Wettkampfbestimmungen

So trocken das Thema klingt - es ist nicht nur etwas für Freaks, die sich daran begeistern können, wieviele Kugeln die Fehlstartleine haben darf.

Der Teil D1 der Wettkampfbestimmungen (WB) schreibt unseren Schwimmern knallhart vor, wie sie sich im Wasser zu bewegen haben. Wer das im Wettkampf nicht tut, fliegt raus oder - neutraler formuliert - wird disqualifiziert.
Im folgenden wollen wir (hoffentlich) verständlich die wichtigsten Regelungen der WB auf den Punkt bringen.

Die neuesten Änderungen vorab:
Stand Januar 2007

1) Zunächst ein alter Hut (von 2004), bei dem viele Kampfrichter aber immer noch sehr unsicher sind: Bei der Rückenwende sollen die Kampfrichter auf eine "kontinuierliche" Wendenausführung achten. Was ist das?

Sobald der Schwimmer sich umdreht, muss die Wendenausführung ohne Pausen erfolgen: der vordere Arm muss die ganze Zeit ziehen und leitet die Rolle ein, die Füße setzen flüssig an die Wand und es erfolgt der Abstoß in Rückenlage. Jegliches bewegungsloses Sich-antreiben-lassen in Bauchlage, was bei der alten Wende noch erlaubt war, ist jetzt verboten.
Dafür spielt es keine Rolle mehr, ob man bei der Wende Beinschläge durchführt oder ob man - weil zu nahe an der Wand - in Brustlage anschlägt.

2) Eine gute Nachricht für alle Kampfrichter: Die Beanstandungen sollen jetzt "frei" aufgeschrieben werden. Man muss also nicht mehr in seinen Unterlagen wühlen, um die richtigen Formulierungen zu finden, sondern man schreibt schlicht das auf, was man gesehen hat.

3) Ein Frühstart der Folgeschwimmer in Staffeln kann nicht mehr durch ein Zurückschwimmen ungeschehen gemacht werden.

4) Beim Brustschwimmen ist nach dem Start und nach jeder Wende in der Unterwasserphase ein Delphin- Beinkick erlaubt.

5) Die Fußspitzen dürfen beim Rückenstart jetzt aus dem Wasser gucken. Das Einkrallen in die Überlaufrinne oder den Spalt zwischen Wendebrett und Beckenoberkante ist aber nach wie vor verboten!

Was sagen nun die WB?

1) Wir beginnen - der Start

Der Start erfolgt nach ganz festen Regeln:
- 3 kurze Pfiffe - geistig-seelische Vorbereitung auf das, was da kommt, und Erklimmen der ersten Stufe des Startblocks
- 1 langer Pfiff - Einnahme der Startposition
- "Auf die Plätze" - Vorspannung erzeugen
- 1 kurzer Pfiff - pfeilschneller Absprung.

Beim Start gibt es zwei Regelungen:
- Einstartregel: Der erste Start gilt immer. Wer zu früh abspringt, wird disqualifiziert.
- Zweistartregel: Der erste Start wird im Falle eines Frühstarts zurückgepfiffen. Der zweite Startversuch gilt.
Welche Regel angewendet wird, muß bereits in der Wettkampfeinladung angegeben sein.

2) Das Einfachste zuerst - zum Freistilschwimmen
Wer Freistil schwimmt, darf sich bewegen wie er will, solange die Bewegung eine schwimmerische ist. Bei der Wende und am Ziel muß ein beliebiges Körperteil die Wand berühren.
In der Regel wird bei Freistilrennen Kraul geschwommen, da dies die schnellste Schwimmart ist. Nur in Nachwuchswettkämpfen sieht man bisweilen Brust- und Rückenschwimmer.

3) Nicht mehr ganz so einfach - das Rückenschwimmen
Wer Rücken schwimmt, darf sich ebenfalls so bewegen wie er möchte - solange er auf dem Rücken liegen bleibt.
Der Start erfolgt aus dem Wasser heraus in Rückenlage; der Abstoß bei jeder Wende muß ebenfalls in Rückenlage erfolgen; der Zielanschlag ist nur in Rückenlage zulässig. Drehungen auf die Seite werden toleriert.

Die einzige Abweichung ist die Rückenrollwende. Zur Einleitung der Wende darf man sich auf den Bauch drehen und noch einen Armzug unter Wasser durchführen. Wer sich dabei verschätzt hat und sich antreiben läßt, wird leider disqualifiziert.

4) Das Brustschwimmen - bestimmt keine Anfängerschwimmart
Brustschwimmen ist die koordinativ schwerste Schwimmart. Deshalb kann man hier auch am meisten falsch machen.
Zunächst: Brust ist eine "Gleichschlagschwimmart". Alle Gliedmaßen müssen sich symmetrisch zueinander bewegen. Schieflagen oder ungleichzeitig ausgeführte Bewegungen sind in der Regel nicht erlaubt; Wechselschlagbewegungen absolut verboten.

Beim Beinschlag muss dem Beugen der Knie das Anziehen der Füße folgen. Der berühmte "lockere Fuß" der anderen Schwimmarten hat hier nichts zu suchen. Die Bewegung der Hände ähnelt einem Kreis, wobei die Hände nicht weiter als bis zur Hüfte nach hinten gezogen werden dürfen.

Genauso schwierig wie die Schwimmart ist die Wende:
Mit beiden Händen gleichzeitig anschlagen, herumdrehen, auf dem Bauch abstoßen. Nach der Wende ist genauso wie nach dem Start der sogenannte Tauchzug erlaubt. Ein Armzug bis zu den Oberschenkeln und ein Beinschlag dürfen unter Wasser durchgeführt werden. Mit dem 2. (normalen!) Armzug muss die Wasseroberfläche durchbrochen werden.
Gute Schwimmer schaffen damit 10 - 15 Meter; bei Kindern sieht man von 0 bis zu 3 Tauchzügen so ziemlich alles. Die letzteren sind dann leicht außerhalb der Toleranz.
Wie bereits erwähnt, darf nach Start und Wende ein Delphinbeinschlag ausgeführt werden und zwar beim Tauch-Armzug oder nach dem Tauch-Armzug.

Der Zielanschlag muss mit beiden Händen gleichzeitig auf gleicher Höhe durchgeführt werden.

5) Die elegante Art - das Delphinschwimmen
Von der Bewegungsausführung her ist Delphin leichter als Brustschwimmen, erfordert beim Anfänger und Fortgeschrittenen jedoch sehr viel Kraft. Experten behaupten, dass Delphin - bedingt durch den ungeheuren Vortrieb des gleichzeitigen langen Armzuges - die schnellste Schwimmart wäre; ja, wenn man dabei nicht atmen müßte.

Delphin ist ebenfalls eine Gleichschlagschwimmart und es gilt das zum Brustschwimmen Gesagte. Nach den Wettkampfbestimmungen ist der Brustbeinschlag untersagt; das heißt hier dürfen die Füße nicht angezogen werden.
Der Anschlag an Wende und Ziel und der Abstoß von der Wende erfolgt wie beim Brustschwimmen. Der Tauchzug ist hier nicht vorgesehen.

6) Vielfalt gefragt - das Lagenschwimmen
Schwimmer, die alle 4 Schwimmarten WB-gerecht gelernt haben, dürfen dann zur Krönung am Lagenschwimmen teilnehmen.
Die Reihenfolge der Schwimmarten ist festgelegt: Delphin - Rücken - Brust - Kraul (kein Freistil!). Jede Teilstrecke muss mit dem entsprechenden Zielanschlag beendet werden: Delphin und Brust mit beiden Händen gleichzeitig; Rücken mit dem Anschlag in Rückenlage (keine Rollwende!); Kraul mit einem beliebigen Körperteil.

7) Besonderheiten und kleine Tricks

Tauchen erlaubt!
Bei Delphin, Rücken und Freistil ist das Tauchen nach Start und Wende bis zu 15 Meter weit erlaubt. Wer schon einmal probiert hat, in Rückenlage nur mit Beinschlag 15 m zu tauchen, weiß, daß diese Regelung nur etwas für Profis ist.
Als "normaler" Schwimmer ist man schon mit 10 m hochzufrieden.

Und alles ist ganz anders - die Lagenstaffel
Im Gegensatz zum Lagenschwimmen wird in der Lagenstaffel in der Reihenfolge Rücken - Brust - Delphin - Kraul geschwommen.

Noch eine Besonderheit - Die Rückenstaffel
Die Staffelablösung erfolgt im Wasser. Bei der Ablösung dürfen die Hände des startenden Schwimmers erst dann die Wand verlassen, wenn der andere Schwimmer angeschlagen hat.

Die Wende verfehlt - was nun?
Bei der Rollwende im Kraulschwimmen kann es gelegentlich vorkommen, dass man das Augenmaß verliert und krampfhaft die Wand sucht. Da gibt es zwei Möglichkeiten:
1. darauf vertrauen, daß der Wenderichter gerade nicht guckt;
2. zurückschwimmen und die Wende nachholen.
Letzteres ist gerade bei den langen Kraulstrecken absolut empfehlenswert.


Für die ganz Wissbegierigen:

Die Wettkampfbestimmungen gibt es auf der Seite des DSV (www.dsv.de, Regelwerke).

Die Arbeitshilfen für Kampfrichter des Schwimmbezirks OWL kann man sich hier herunterladen: www.sv-owl.de/schwimmen/wissenswertes.html.

Bei offenen Fragen könnt ihr euch auch an Peter wenden, der ist Schiedsrichter.

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Wie lange dauert es, bis ich ein Schwimmer bin?

Das ist natürlich ganz unterschiedlich.
Um ein sicherer Schwimmer zu sein (damit ist nicht das Seepferdchenabzeichen gemeint, sondern sicher im Wasser bewegen), brauchst Du etwa 30 Stunden. Das ist fast ein Jahr, denn ca. 40x im Jahr hast Du Unterricht.

Weiter: Zum ausgebildeten Schwimmer brauchst Du etwa 300 Stunden.
Dann kannst Du alle Stilarten, beherrschst alle Strecken und hast Wettkampf- und Trainingserfahrung gesammelt.
Das wären bei 1x Training pro Woche über 7 Jahre und weil das sehr lang ist und recht langsam vorangeht, trainierst Du häufiger, nämlich 2x - 3x pro Woche; dann kannst Du das alles nach etwa 4 Jahren und bist in jeder Hinsicht bei uns trainierbar.

Solltest Du wissen wollen, was wohl so ein Schwimmer bis zur Olympiade an Stunden und Trainingskilometern zurücklegt: Ab jetzt noch mindestens 3000 Stunden Wasser- und Landtraining, dazu viele viele Wettkampf-Starts, und tägliches mehrstündiges Training...

Schwimmen ist schon eine sehr trainingsintensive Sportart, aber sie ist schön! Und Spaß macht sie auf allen Ebenen.

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