Barbarossacup 2007

Anfang Mai einen Wettkampf im Freibad besuchen?

Das kann doch nur was für Freaks sein. Außer - man fährt nach Obernkirchen.
Durch Abwärme geheiztes Wasser und deswegen garantiert warm, Umkleiden direkt neben dem Becken und ein Zelt für die demnächst startenden Schwimmer machen schlechtes Wetter erträglich.
Diesmal allerdings herrschte schönster Sonnenschein und es entwickelte sich etwas wie Urlaubsatmosphäre.

Das Prinzip des Wettkampfes ist ganz einfach: Am Vormittag werden die vier 100 m-Strecken geschwommen. Die in der Summenwertung 6 besten Schwimmer "dürfen" dann einen Endlauf über 400 m Lagen bestreiten. Am Nachmittag passiert das gleiche mit den vier 50 m-Strecken und einem Endlauf über 200 m Lagen, dieses Mal aber für jede Alterklasse.

Flugphase

Noch während das Einschwimmen lief, retteten Anna-Vera Kelle und Elena Holling einen jungen Mann, der bei einem Tauchversuch ohnmächtig geworden war und auf dem Beckenboden lag.
Nach neuesten Meldungen geht es ihm gut; ohne die beiden Schutzengel ginge es ihm gar nicht mehr... Auf jeden Fall haben die beiden ihr "Gute-Taten-Soll" für eine lange Zeit erfüllt.

Nach dem Schrecken zum Wettkampf. Das Niveau war hoch (mindestens Bezirksmeisterschaften) und die Platzausbeute trotz reichlich geschwommener Bestzeiten dementsprechend niedrig.
Wer unter die ersten drei kam, durfte sich schon glücklich schätzen!

Von den Detmoldern erreichten Antonia Kaiser und Tim Bölcke das 400 m Lagenfinale.
Antonia wurde ganz blaß, als in der Vorstellung ihres Finales von "Landesmeisterin NRW", "Landesmeisterin Niedersachsen", "Teilnehmerin deutsche Meisterschaften" die Rede war. Jedoch, auch als "begeisterte Lagenschwimmerin" kann man ein Finale erreichen und sich darin behaupten!
Für Tim gilt: je länger je Turbo. Nachdem er schon mit absoluter Bestzeit in Delphin angegangen war, ließ er in der Bruststrecke den bis dahin Führenden regelrecht stehen und konnte über Kraul den Vorsprung noch ausbauen. Jetzt gehört ihm für ein Jahr ein riesiger Wanderpokal.

Finalisten über 400 m Lagen: Antonia und Tim

Den Abschluss des Wettkampfes bildeten die 200 m Lagenfinale.
Dort hineinkämpfen konnten sich
- Pia Bertram (6. Platz im Jg. 90/91)
- Nele Heimann (4. Platz im Jg. 90/91)
- Antonia Kaiser (3. Platz im Jg. 90/91)
- Tim Bölcke (1. Platz im Jg. 90/91).

Obernkirchen-Fans
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Neben diesen Bestleistungen, die sich in Platzierungen niederschlugen, hagelte es persönliche Bestzeiten.
Denis Hofmeister, seine Schwester Maja und Mirjam Düben schwammen etliche absolute Bestzeiten, waren also auf der 50 m-Bahn schneller als auf der 25 m-Bahn.

Viele Langbahnbestzeiten konnten verbessern Lena Unger, Franz Zeitel, Lina und Alena Myschkin, Jan-Matthias Pilzer, Hendric Küllmer, Lea Klaas und Lisa Düben.

Kritische Blicke des Coaches

 


Ergebnisse (rtf-Datei)
Vergleich mit der Bestzeit (rtf-Datei)