Hansepokal 2004

Der Hansepokal, der am 25. und 26. September in Lemgo stattfand, war ein hochkarätig besetzter Wettkampf. Die Richtzeiten lagen auf dem Niveau der Bezirksmeisterschaften und ein Teil der angereisten Mannschaften hatte Landesmeisterschaftsniveau und mehr.

Geschwommen wurde das komplette olympische Programm vom Sprint bis zur Langstrecke, so dass sich jeder seine Lieblingsstrecken heraussuchen konnte.

Da der Sonntagvormittag erfahrungsgemäß ein Tiefschlag für die Detmolder ist,  wurde entschieden, nur die Abschnitte am Samstag und am Sonntagnachmittag zu besuchen. - Ein Vorgehen, das von Erfolg gekrönt war.

Die gesamte Mannschaft profitierte von dem Trainingslager und war in absoluter Bestzeitenlaune.
Antonia Kaiser und Valerie Kleinwegener wiesen zum Schluss durch das Einrechnen von Zwischenzeiten mehr Bestzeiten als Starts vor (8 BZ aus 6 Starts bzw. 6 BZ aus 5 Starts); Elena Holling, Anna-Chantal Höschen und Tim Simon Bölcke erzielten 6 und mehr Bestzeiten.

Im ersten Abschnitt kamen die Langstreckler zum Einsatz und Johannes Schulz sorgte sofort für den ersten Paukenschlag: Vereinsrekord über 1.500 m Freistil in 18:48,14 min. und im Vorbeigehen auch Rekord über 800 m!
Daniel Heinrichs rückte mit 5:34,77 min. über 400 m Lagen dicht an Johannes heran und sprang mit 2:54,24 min. über 200 m Brust weit unter die magischen 3 Minuten.

Am Ende des 1. Abschnittes gelang Anna-Chantal Höschen der zweite Paukenschlag: Vereinsrekord über 50 m Freistil in 0:29,93 min! Damit löschte sie die 14 Jahre alte Bestmarke von Melanie Horstmann.

Der zweite Abschnitt schloss nahtlos an: Tim unterbot nach Johannes als zweiter die 5 Minuten über 400 m Freistil mit 4:55,02 min; Johannes hielt dagegen und schwamm mit 4:40,29 min. den vierten Vereinsrekord!

Überhaupt die 400 m Freistil - die Mädchen unterschwammen auf breiter Front die 6-Minuten-Grenze, Lisa Kühnle nähert sich mit 5:16,53 min. den 5 Minuten und Anna-Chantal ist mit 5:00,79 min. kurz vor der 4 vor dem Doppelpunkt.

Nicht zu vergessen die 200 m Brust: Rabea Schäfer und Maren Goes schwammen persönliche Bestzeiten und Maren nähert sich mit 3:06 langsam den 3 Minuten.

Der letzte Abschnitt bestand im wesentlichen aus 100 m Freistil und 200 m Rücken.
Anna-Chantal erledigte mit 1:03,83 min. über 100 m Freistil einen weiteren Vereinsrekord - Nummer 5! Einige Herren guckten ob dieser Zeit etwas dümmlich, hatten sie doch vorher extra eine Zeit von um die 1:05 "festgelegt".

Nachdem sich Tim und Raoul-Benedikt Sauer über 200 m Rücken jeweils erheblich verbessert hatten, ließ es sich Lisa Kühnle nicht nehmen, in einem aggressiv geschwommenen Rennen einen weiteren Vereinsrekord in 2:38,38 min. aufzustellen!

Das Fazit: Unglaublich!

Unglaubliche Leistungen und eine unglaubliche Mannschaft, die mit Recht stolz auf sich sein kann.


Ergebnisse (pdf-Datei); Bestzeiten sind gelb markiert.