"10. Barbarossa-Cup" in Obernkirchen
von Christel Brandt
Herrlichstes heißes Sommerwetter, den ganzen Tag am Pool, jede Stunde wird ein kühler Drink unterm Sonnenschirm serviert - was diese Idylle auf dieser Wettkampfseite verloren hat?
Nun, so schön kann Sport sein, zumindest aus der Sicht eines Kampfrichters.
Sommerlich-fröhlich war das Ambiente beim Freibadwettkampf "10. Barbarossa-Swim-Cup" in Obernkirchen bei Rinteln, wohin es 27 Detmolder Schwimmer zog und wo sie sich gegen starke niedersächsische Konkurrenz aus 10 Vereinen glänzend schlugen. Jedenfalls entführten sie als punktbeste Gastmannschaft den begehrten Pokal ins "lippische Ausland".
Geschwommen wurden auf der 50 m-Bahn zunächst alle 100 m-Strecken und ein Finale über 400 m Lagen für die 6 Schnellsten aus der Zeitaddition der Einzelstrecken (offene Wertung); im zweiten Abschnitt alle 50 m-Strecken und ein Finale aus den 6 Schnellsten einer jeden Wertungsklasse (jeweils 2 Jahrgänge) über 200 m Lagen. Das bedeutet, dass fast jeder Schwimmer mindestens 8 Starts absolvierte und so zu seiner ersehnten Abkühlung kam.
Erfolgreichster Punktesammler aus Lippe war Johannes Schulz (Jg. 86) mit 6 Goldmedaillen, die ihn zur Teilnahme an beiden Finals berechtigten.
Ergebnis: Wiederum Gold über 200 m Lagen und ein zweiter Platz über 400 m Lagen (5:45,15 min), jeweils in persönlicher Bestzeit.
Mit 5 ersten Plätzen, darunter einer im 200 m Lagen-Finale, ließ Florian-Jasper Kaiser (93) aufhorchen; Tim Simon Bölcke (90) erschwamm sich nicht nur lauter Edelmetall, er verbesserte im Finale bei seinem 9. (!) Start an diesem Tag über 200 m Lagen sogar noch seine persönliche Bestzeit auf 2:52,34 min.
Weitere Finalteilnehmer (alle 200 m L) waren Karsten Klostermeier, Daniel Heinrichs, Philipp Müller und Hans-Walter Brandt.
Als Vertretung für die viermalige Erstplatzierte Maren Goes (87) ging Lisa Kühnle (88) ins 400 m-Lagenfinale und erkämpfte sich dort den Bronzeplatz in persönlicher Bestzeit von 6:04,44 min. Über 200 m L kam sie auf Platz zwei.
Dreimal ließ Sprintertalent Karolin Götz (91) mit deutlichem Abstand ihre zahlreiche Konkurrenz hinter sich, ihre Bestmarken purzelten. Antonia Kaiser (91) und Mona Minas (90) verbesserten sich ebenfalls stark und erhielten zu Recht ihren Start im Finale.
Zusammen mit Elena Holling, Rabea Schäfer, Marianne Brandt (zwei Goldmedaillen auf den Bruststrecken), Anna-Chantal Höschen und Verena Heit wurden insgesamt 18 von 30 Finalstarts von Schwimmern aus der Residenz bestritten, ein Beweis der eindrucksvollen Stärke der Detmolder.
Ergebnisse (pdf-Datei)

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