Radtour zum Ziegeleimuseum
Zweite Jugendwarte-Aktion im Jahr des Hundertjährigen: Ausflug zum Ziegeleimuseum!
An diesem Sonntag gab es für die Langschläfer leider kein Ausschlafen. Die ganze Gruppe - hoffentlich hellwach!
Begleitet vom schönen sonnigen Wetter trafen wir uns mit dem Fahrrad um 10.30 Uhr am Toom-Parkplatz. Gut geschützt vor der Sonne, voller Leidenschaft und Elan machten wir uns mit Freude an die 14 km Strecke. Unter uns weilten drei kleine Radler (Diana, Robert und Magdalena), die sich mit ihren jungen Jahren ehrgeizig und tapfer durch die Strecke kämpften.
Bemerkenswert war auch der Mut von den beiden einzigen großen Jungen, die sich in die Meute der Frauen getraut haben, was vielleicht nicht eine so ganz gute Idee gewesen ist, denn einer von den beiden wurde stets von zwei kleinen bösen Mädchen terrorisiert (Namen werden nicht genannt!).
Ungefähr auf der Hälfte der Strecke machten wir eine kleine Rast auf einem Spielplatz. Hervorgerufen durch die tollen Schaukeln kam in jedem von uns das kleine Spielkind zum Vorschein. Durchgeschwitzt und verbrannt am Ziegeleimuseum angelangt fuhren wir erst einmal mit einem „schnellen Zug“ um die damalige Lehmgrube.
Nach dieser tollen Fahrt kam das sehnsüchtig erwartete „Ziegel-Anfertigen“.
Doch zuerst Schuhe, Socken aus und allesamt rein in die kalte klebrige Lehmmasse.
Diese Prozedur ausgeführt, fertigten wir unsere Ziegel an. Nach dieser schmutzigen Angelegenheit machten wir unsere kleinen Füßchen und Händchen unterm Wasserhahn sauber.
Wieder aufgefrischt schmissen wir uns auf den Rasen, stopften unsere Bäuche mit viel Zucker und Fett voll und quatschten ausgiebig miteinander. Zufrieden ging es wieder zurück, doch dazwischen durfte die Rast am Spielplatz nicht fehlen!
Alena Myschkin

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